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Fujitsu ESPRIMO Mobile V6555 T6570

March 3, 2010 Notebooks View Comments

Die Fujitsu-Notebookserie ‘Esprimo’ umfasst fünf unterschiedliche Laptop-Geräte, die sich durch verschiedene Buchstaben von einander differenzieren lassen – vom Esprimo Mobile V über U, M, D bis X. Mit einer angehängten, vierstelligen Artikelnummer heben sich die facettenreichen Gerätekonfigurationen von einander ab. Bei so vielen Zahlen fällt die Unterscheidung nicht immer leicht. In diesem Testbericht wollen wir den “ESPRIMO Mobile V6555 T6570″ beschreiben. Das Einsteigermodell mit 2GB-Arbeitsspeicher, einem Core2Duo 2.1 GHz-Prozessor und einer 160GB-Festplatte siedelt Fujitsu in der Kategorie ‘Allrounder’ an. Die eigenhändigen Erweitungsmöglichkeiten fallen jedoch vielfällig aus und finden zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich Erwähnung.

Ausstattung

Zuerst soll der Blick auf das 15.4-Zoll (39.1 cm) Display gerichtet werden. Die Diagonale passt sich dem menschlichen Blickverhältnis mit 16:10 an. Da der Benutzer mehr in die Breite als in die Höhe schaut, vergrößert sich so die virtuelle Desktop-Netzhaut. Die Auflösung beträgt 1280 x 800; wer über den VGA-Anschluss einen externen Monitor hinzuzieht, bekommt dort 1920 x 1440 Pixel angezeigt. Der matte WXGA-Bildschirm (‘Non-Glare’) richtet sich eindeutig gegen den Notebook-Trend der letzten Jahre. Während die ‘Glossy’-Konkurrenten sattere Farbtöne bereithalten und sich im Kaufhaus präsentationsfreundlich aufstellen lassen, punkten die entspiegelten Bildschirme unter direkten Sonneneinstrahlungen. Auch vor hellen beziehungsweise großen Fensterfronten lässt sich auf den matten Bildschirmoberflächen, die Fujitsu in dieser Konfiguration verbaut hat, noch angenehm und ohne Platzwechsel arbeiten.

Als Grafikkarte werkelt eine Nvidia GeForce 8200M G unter dem schwarz-silbernen Gehäuse. Fujitsu selbst sieht die Esprimo Mobile V-Serie in der Kategorie ‘Allrounder‘, der den Spagat zwischen Grafikleistung und Akkulaufzeit zu meistern hat. Die 6 Li-Ionen-Zellen bringen mit 4400 mAh eine Laufzeit von knapp 2.5 Stunden zustande, ohne die höher getakteten Funktionen des Videospeichers einzuschränken.

Trotzdem: PC-Spiele wie GTA IV oder Assassin’s Creed bewegen sich nur mit einer geringen Detailstufe und minimaler Framerate über den Bildschirm. Die GeForce 8200 ist im Jahr 2010 definitiv keine Grafikkarte für Spiele – in einem gängigen Benchmark-Test (3DMarks06) erzielt der Laptop lediglich 1048 Punkte. Mit einer Balance zwischen Leistung und Mobilität finden sich jedoch genügend Verwendungszwecke, die speziell auf Programme schielen, die ihren Funktionsspielraum auf eine Grafikkarte ausweiten können. Wer seinen Laptop ausschließlich zum Arbeiten verwendet, jedoch für den beruflichen Einsatz rechenintensivere Präsentations-, TV- oder Schnitt-Programme benötigt, freut sich über einen ‘richtigen’ Grafikchip. Entgegen der ‘On Board’-Grafikprozessoren ist die GeForce eine erheblich leistungsfähigere Wahl.

Aus der Intel-Familie spendiert ein Core2Duo-Prozessor (2.1 GHz, 2MB, 800 MHz) die Rechenleistung, welche sich als stromsparend und leistungsvoll in den vergangenen Jahren bewehrt hat. Der Arbeitsspeicher für die zwei Steckplätze platziert sich vorbildlich auf einem einzigen Speichermodul. Damit lässt sich kostensparend ein zweites Modul nachrüsten.

Upgrade

Apropos Nachrüsten: Die Fujitsu Esprimo-Serie zeichnet sich durch gute Erreichbarkeit der gängigen IT-Komponenten aus. Die Festplatte lässt sich durch das Lösen einer einzigen Kreuzschraube austauschen. Wer die verbaute 2.5-Zoll Festplatte von Hitachi (160 GB / SATA 5400RPM) gegen ein schnelleres oder größeres Modell wechseln möchte, erlangt durch wenigen Handgriffe Zugang zum Festplattenkäfig.

Sechs Standard-Kreuzschrauben trennen den Benutzer vom Arbeitsspeicher. Trotzdem wirkt das Plastikgehäuse ganz und gar nicht instabil und fällt mit 2.7 Kilogramm auch nicht zu gewichtig aus. Den einzigen Vorwurf könnte man der nicht gerade schmalen Bauhöhe von 3.5 Zentimetern machen.

Praxistauglich

Selbst bei satten Leistungsanforderungen bleiben die verbauten Lüfter flüsterleise. Das ermöglicht ein sehr angenehmes, störungsfreies Arbeiten. Die mitgelieferte Standardkonfiguration bootet das Gerät aus einem Kaltstart in zirka 50 Sekunden. Der Akku lässt sich im Ruhezustand des Gerätes entfernen, ohne das die aktuelle Windows-Sitzung verloren geht. Sehr praktisch, wenn beispielsweise mit mehr als einem Akku gearbeitet wird und man diesen innerhalb eines Arbeitsablaufs wechseln muss.

In anderen Esprimo-Gerätekonfigurationen findet sich hinter dem Akku auch ein UMTS-Modem, in das SIM-Karten eingesetzt werden können. Wer mit HSDPA-Geschwindigkeit von überall ins Internet gehen möchte, schaut sich im TechDepot-Sortiment diese Esprimo-Modell an.

Die Tastatur erstreckt sich beinahe über die gesamte Breite des Laptops (36 cm), und bietet einen sehr flachen Anschlagspunkt. Am Trackpad gefällt die leicht angeraute Oberfläche, die sehr präzise Mausbewegungen – selbst mit feuchten Händen – ermöglicht. Leider fällt das Trackpad mit 6,5 x 4 Zentimetern extrem klein aus. Die rechte Randspalte der Maussteuerung findet als Laufrad im Webbrowser Verwendung, hätte sich optisch jedoch vom restlichen Touchpad absetzen können.

Das Display lässt sich komplett ausklappen und punktet dadruch in der Kategorie Ergonomie. Die Web-Kamera mit 1,3-Megapixel für Video-Konferenzen und ein DVD-Brenner runden das Gesamtpaket, zum günstigen Einstiegspreis, ab.

Fazit

Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Esprimo-Modelle und Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich ein ‘Allround’-Notebook für preisbewusste Kunden zusammenstellen. Die Standardausstattung, die hier Betrachtung fand, erfüllt zu einem mehr als erschwinglichen Preis alle Start-Bedürfnisse des Arbeitsalltags und lässt sich mit wenigen Handgriffen erweitern.

Plus / Minus

Das hat uns nicht gefallen:

  • kleine Touchpad-Fläche
  • geringe Helligkeit des Bildschirms

Das hat uns gefallen:

  • leicht angerautes Trackpad, das eine sehr präzise Maussteuerung ermöglicht
  • mattes Breitbild-Display
  • gute Upgrade-Möglichkeiten von Speicher und Festplatte
  • 2 GB-Arbeitsspeicher auf einem Baustein, so dass sich dieser kostengünstig erweitern lässt
  • absolut geräuscharm
  • Gute Ergonomie: Laptop lässt sich komplett aufklappen

-> Fujitsu ESPRIMO Mobile V6555 – Core 2 Duo T6570 / 2.1 GHz – RAM 2 GB Festplatte 160 GB


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Dieser Artikel wurde von alex verfasst.

  • Marcel
    Vielen Dank für den Bericht! Tipp für die Zunkunft: Großes Foto, das das Lastaturlayout darstellt, denn auch darin unterscheiden sich viele Notebooks.
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