Tecra A11 – der ‘Allrounder’ + die Express Port Replicator II-Docking-Station
Die Tecra-Notebook-Familie aus dem Hause Toshiba ist speziell für die Anwendung im Geschäftsbereich zugeschnitten. Das Tecra A11 gibt es in neun verschiedenen Ausbaustufen, die äußerlich identisch ausfallen, aber ihren (Preis-)Unterschied über die verbaute Elektronik aushandeln. Im Folgenden soll ein Blick auf das Toshiba ‘Tecra A11-127′, das preisgünstigste Modell dieser Produktserie, geworfen werden.
In den Vordergrund bei allen Geräte-Modellen spielt sich eine robuste Oberflächenstruktur, die sowohl gegen Verkratzen gerüstet ist, als auch gegen ärgerliche Verunreinigungen aufgrund von (Finger-)Berührungen. Als täglicher Begleiter in den Arbeitsalltag bietet diese Notebookserie neben einer hohen physikalischen Belastbarkeit wertige IT-Bauteile. Diese siedeln sich nicht nur beim ‘kleinsten’ Modell am oberen Ende vom derzeitigen Technikstand an, sondern decken auch einen breites Spektrum von unterschiedlichen Anforderungen ab.
In einem zweiten Schritt soll das entsprechende Notebook-Dock, der Toshiba ‘Express Port Replicator II’, eine Vorstellung erfahren. Dieser Laptop-Aufsteller vervielfacht nicht nur die Anschlüsse von einem ausgewählten Gerät, sondern bietet Kompatibilität für die gesamte Tecra-Produktfamilie sowie einzelne Toshiba Portégé-Laptops. Dabei gilt der gleiche Konstruktionsansatz, der schon für die Notebooks in den Mittelpunkt gerückt wurde: Robuste Verarbeitung für den täglichen Einsatz sowie die Bereitstellung möglichst vieler Schnittstellen, die ihn für unterschiedlichste Berufsfelder interessant machen. Mit diesen Funktionen möchte sich der Express Port Replicator II seinen Platz auf dem Arbeitstisch erkämpfen.
Während andere Geräte es versuchen, sich durch ein, zwei oder drei technische Besonderheiten oder speziellen Anschlüssen von der Konkurrenz abzusetzen, zeigt das Toshiba Tecra ein ganzes Sammelsurium von individuellen Schnittstellen. Neben dem Dock-Anschluss auf der Gehäuseunterseite, der bei der Betrachtung des Port Replicator II noch eine nähere Beschreibung erfährt, sind die Seitenflügel mit den derzeit gängigsten Anschlüssen versehen. So findet sich rechter Hand neben dem DVD-Brenner (+/-R DL / DVD-RAM) noch Platz für zwei USB-Anschlüsse sowie einem Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Die linke Gehäuseseite hält ein paar nicht so weit verbreitete Steckkontakte bereit. Neben dem ExpressCard-Steckplatz findet sich ein Monitor-Anschluss der neusten Generation. Dieser sogenannte DisplayPort erfährt erst seit zirka einem Jahr Aufmerksamkeit, könnte durch eine breite Unterstützung vieler Hardware-Produzenten in Zukunft jedoch großen Anklang finden. Gut, das er hier bereits verbaut ist. Neben einem weiteren USB-Anschluss lässt sich an dieser Gehäuseseite auch eine externe Festplatte über eSATA anschließen.
Die Transferleistung übertrumpft mit diesem Anschluss in der täglichen Praxis die gängigen USB-Verbindungen mit einer vier- bis fünffach höheren Leistung. Die zur Verfügung gestellte Bandbreite hängt zwar von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, das Tecra-Notebook gewährleistet durch die Implementation dieses Knotenpunktes überhaupt erst einmal dessen Einsatzmöglichkeit. Der rasante Datendurchsatz lässt sich besonders bei Videoschnitt-Arbeiten oder dem Zugriff auf ausgelagerte Datenbanken erkennen.

Damit findet die Aufzählung der verbauten Controller jedoch noch kein Ende. Auch an der Geräterückseite finden sich Anschlüsse. Hier sorgt eine Gigabit-Netzwerkkarte für schnelle Serveranbindungen, ein VGA-Monitoranschluss verbindet das Notebook mit jedem gängigen Projektor und eine serielle Schnittstelle ist auch heutzutage noch hoch geschätzt für spezielle Server-Konfigurationen.
Im Inneren werkelt ein Intel Core i3 Dual-Core-Prozessor der neusten Generation. 4GB-DDR-RAM halten Luft im Arbeitsspeicher nach oben offen. Zukunftssicher lässt sich dieser bis zu 8GB erweitern.

Videokonferenzen werden im Arbeitsalltag immer effizienter. Die an der Gehäuseoberseite verbaute Web-Kamera produziert bewegte Bilder in den Dimensionen 1280 x 800. Die Stereo-Lautsprecher sorgen für eine klare Sprachausgabe, die damit auch ohne separates Headset für Skype-Anrufe genutzt werden kann. Die Bildschirmauflösung des TFT-Monitors beträgt 1366 x 768. Bei einer Bildschirmdiagonale von 39.6 Zentimetern lässt sich sowohl im Geschäft, aber auch von Unterwegs, auf die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter zugreifen. Die kräftige LED-Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit dem matten Display erreichen auch beim Arbeiten unter freiem Himmel und mit Sonnenschein einen noch ausreichenden Betrachtungswinkel.
Das Gerät aktiviert sich auf Wunsch durch den persönlichen Fingerabdruck am Lesegerät. Die Handballen besitzen viel Platz für eine bequeme Auflage. Das Trackpad fällt leider im Vergleich dazu sehr klein aus. Die vollwertige Tastatur wird durch einen separaten Zahlenfeld ergänzt, das sich für jegliche Excel-Eingaben geradezu anbietet. Vier Schnellwahltasten ergänzen das Eingabespektrum, über die sich die Lautstärke regeln lässt, ein Webbrowser öffnet oder vom Laptop-Bildschirm auf einen externen Projektor umgeschaltet wird.
Der Tastaturanschlagpunkt ist sehr tief gewählt und besitzt leider eine nicht sehr vorteilhafte Beschriftung. Hier hätte eine elegantere Schriftart nicht weh getan. An der Forderseite lassen sich SD- und Multimedia-Karten sowie Sony Memory-Sticks und xD-Picture-Speichersteine einstecken. An dieser Position findet sich ebenfalls die externe Aktivierung beziehungsweise Deaktivierung der WLan-Funktionalität.

Software
Auf dem Gerät findet sich vorinstalliert Windows 7 in der Professional 64-bit-Version. Da viele Unternehmen jedoch noch mit Software arbeiten, die auf einem älteren Microsoft-Betriebssystem Verwendung findet, liegt dem Paket zusätzlich eine Windows XP Professional-Lizenz bei. Ebenfalls enthalten ist ein umfangreiches Paket an Sicherheits-Software, über die sich der Fingerscanner konfigurieren lässt oder die Webcam eine Gesichtserkennung vornimmt. Das Angebot an voreingestellter Diagnose-Software für Temperatur, Performance und Energiesparsamkeit findet sich bereits nach dem ersten Anschalten auf dem Gerät.
Die Toshiba-Notebookfamilie Tecra legt erhöhten Wert auf ein robustes Gehäusedesign, das durch Software (automatische Laufwerksverriegelung, Festplattenschutz, etc.) unterstützt wird.
Praxis
Das stossfeste Design ist vorbereitet auf Stürze, die von einer Schreibtischhöhe erfolgen, festes Abstützen auf der zugeklappten Bildschirm-Oberseite oder leichtem Spritzwasserschutz für die Tastatur. An der Gehäuseunterseite lassen sich leicht zugänglich Komponenten austauschen, die auch ohne externe Einwirkung gerne das Zeitliche segnen.
Mit den Abmessungen von 37,4 cm x 25 cm x 3,8 cm und einem Gewicht von 2,5 kg liegt das Tecra A11 im guten Mittelfeld einer Konkurrenzbetrachtung. Die leicht angeraute Oberfläche fühlt sich griffig und hochwertig an. Sie zeichnet sich dadurch aus, das jegliche Fingertapser vermieden werden und das Gerät besser in der Hand liegt.
Fazit
Die Gerätedimensionen gehen aufgrund der großen Ausstattung vollkommen in Ordnung. Für das Tecra-Notbook mit 4.5 Stunden Akkulaufzeit, fällt der Kompromiss zwischen Leistung und Design gelungen aus. Besonders das Zusammenspiel der unterschiedlichen Anschlüsse gefällt. Hier finden sich sowohl zukunftsorientierte Steckkontakte wie der DisplayPort oder ein eSata-Anschluss, als auch abwärtskompatible Verbindungen wie eine serielle Schnittstelle. Damit lassen sich ‘ältere’ Geräte ansteuern, in der täglichen Praxis jedoch auf dem neusten Standard arbeiten.
Lobenswert, dass dieser Umstand auch beim Betriebssystem Betrachtung fand und sowohl Windows 7 als auch Windows XP im Paket enthalten sind.
Die Tastaturbeschriftung hätte ‘eleganter’ ausfallen dürfen und auch die sehr großen Auflageflächen für die Handballen hätten für ein größeres Trackpad dezimiert werden können. Die verbaute Elektronik liegt jedoch in einem absolut vertretbaren Preis-Leistungsverhältnis.
Das hat uns nicht gefallen:
- Beschriftung der Tastatur
- Trackpad sehr klein
- langsame Festplatte (5400 rpm)
Das hat uns gefallen:
- Technische Ausstattung hochwertig
- viele Anschlüsse (eSATA + DisplayPort)
- Arbeitsspeicher bis 8GB aufzurüsten (Ausstattung 4GB)
- hochauflösende Webcam (1280 x 800)
-> Toshiba Tecra A11-127 – Core i3 330M / 2.13 GHz – RAM 4 GB Festplatte 320 GB
Die Tecra-Serie nimmt eine breite Benutzerzielgruppe ins Visier. Das zeigt die technisch hochwertige Ausstattung und die vielfältigen Anschlüsse. Klemmt man das Gerät für einen kurzen Außeneinsatz unter seinen Arm, möchte man bei der Rückkehr nicht mit der kompletten Neu-Verkabelung beginnen. Hier kommt eine Docking-Station zum Einsatz, die besonders für Laptops mit vielen Steckkontakten großen Sinn hat.

Der Toshiba Express Port Replicator II bietet allen Notebooks der Tecra-Serie eine Aufstellmöglichkeit. Zusätzlich können Geräte der Portégé-Familie (M400, M700 + M750) angeschlossen werden. Die Verbindung erfolgt über einen daumengroßen Docking-Anschluss an der Geräteunterseite. Da die Docking-Station für mehrere Geräte ausgelegt ist, muss zur Ersteinrichtung die Länge der Aufstellfläche festgelegt werden. Dies funktioniert mit Hilfe von einem Handgriff, bedarf jedoch für das erste Mal ein wenig Testzeit um die richtige Stellung zu finden. Erst später erlangt man zu der Erkenntnis, dass die eingravierte Zahl an der Unterseite des Laptops die Spannweite für den Port Replicator impliziert.
Für das Tecra A11-127 muss die Docking-Station um drei Stufen ausgezogen werden. Der Laptop lässt sich danach angewinkelt von schräg oben aufsetzen. Dabei greifen zwei kleine Plastikfüße an der Forderseite das Gerät, welches durch den Docking-Anschluss an der hinteren Position fixiert wird. Damit sitzt der Laptop fest an der Docking-Station, die das Notebook auch beim Anheben oder Transportieren nicht mehr loslässt. Erst beim Betätigen des seitlich gelagerten Hebelschalters wird der Laptop wieder freigegeben. Dieser mechanische Hebel gestaltet sich recht klobig. Für die zwei kurzen Metallhaken, die er betätigt, hätte der Schalter auch kleiner ausfallen dürfen.

Die Docking-Station an sich fällt jedoch in ihren (Zentimeter-)Abmessungen 32 (Breite) x 27 (Tiefe) x 28,5 (Höhe hinten) x 7,9 (Höhe vorne) und mit gerade einmal 1.129 Gramm sehr kompakt aus. Nachdem der Laptop eingesetzt wurde, ist er sofort mit Strom versorgt und findet sechs zusätzliche USB-Anschlüsse vor. Des Weiteren sind DVI- und VGA-Anschluss, eine serielle sowie parallele Schittstelle, eine Netzwerk-Ethernet-Buchse sowie ein Audio-Ein- und Ausgang (Mikrofon/Kopfhörer) verfügbar.
An der hinteren Seite findet sich ein separater Power-Button sowie ein DVD-Auswurf-Knopf, falls das Gerät im zugeklappten Betrieb verwendet werden soll. Natürlich lassen sich die eigentlichen Notebook-Anschlüsse auch parallel mit der Verwendung der Docking-Station benutzen.
Fazit
Für einen Laptop wie den Tecra A11 mit unzähligen Anschlüssen, ist eine Docking-Station absolut notwendig. Einen solchen Laptop kauft man, weil man viel externes Equipment zu verbinden hat. Wer das Gerät am Arbeitsplatz im Büro betreibt und am Abend mit nach Hause nimmt, spart sich die zeitraubende Tätigkeit jeden Morgen die Kabel ein- und wieder auszustecken. Wer außerdem mehrere externe Festplatten, eine kabelgebundene Maus- und Tastatursteuerung bevorzugt und auf eine eigenständige Stromversorgung wert legt, findet hier ein ‘Allrounder-Paket’. Somit ist das Gerät beim Trennen von der Docking-Station immer mit Strom versorgt und man spart sich die mühselige Verkabelung.
Auch separate Geräte wie Mobilfunktelefone oder Media-Player, die beispielsweise über USB geladen werden, erhalten über die Docking-Station ihre Batteriespeisung. Das funktioniert auch, wenn der Laptop im Ruhezustand ist. Außerdem liegen die integrierten Anschlüsse am Laptop frei, und können weiter genutzt werden.
Das hat uns nicht gefallen:
- Beschriftung nicht verständlich
- Auswurf-Hebel sehr klobig
Das hat uns gefallen:
- solide Konstruktion
- leicht erhöhte Positionierung des Laptops
- unauffälliges Design
-> Toshiba Express Port Replicator II – Port Replicator
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Dieser Artikel wurde von alex verfasst.

