Die neuen Laptops: Toshiba stellt die neuen C, L und A Serien vor
Toshiba hat in die mondäne Sky Lounge hoch über den Dächern Münchens geladen um uns einen Vorgeschmack auf ihre neue Produktpalette zu geben. Gleich drei bewährte Notebook Serien haben eine ausgiebige Frischzellenkur erfahren. Wir haben uns die neuen Geräte von dem Team rund um General Manager Dirk Thomaere vorstellen lassen. Dabei haben wir die Gelegenheit nicht ungenutzt gelassen selbst Hand anzulegen.
Besonders eine neue Intel Technologie zur schnurlosen Bildübertragung, die Toshiba in ausgewählten Produkten als erster auf den Markt bringt, hat es uns angetan. Dazu später mehr, zunächst ein Überblick über die neue Riege an Toshiba Satellite Laptops der Serien C, L und A.
Allen Notebook-Linien ist ein neues Design gemein. Wie wir schon zum CeBIT Auftakt in diesem Frühjahr erfahren haben, hat man sich bei Toshiba unter anderem vorgenommen, in die seit einigen Jahren nicht wesentlich veränderte Produktgestaltung zu investieren. Damit einher geht die Vereinheitlichung ästhetischer Merkmale in den C und L Serien.
Besonders im Business Einsatz sollte sich die Fingerabdruck-resistente Oberflächenriffelung bewähren. Schon in dem begrenzten Zeitraum im Rahmen der Vorstellungsveranstaltung hat sich gezeigt, dass sie effektiv Schmierflecken und Abdrücke auf der Handauflage und dem Gehäusedeckel vereitelt. Einzig die A Serie, als Unterhaltungs-Topmodell schmückt sich noch in einem anderen Gewand. Das hellere Design letzterer kann ebenfalls mit der geriffelten Oberflächenveredelung aufwarten.
C Serie – Kosteneffizienz mit Premium Features
Nicht als weniger wichtig erweisen sich die Updates der inneren Werte bei allen Modellen. Die C Serie soll auch in diesem Jahr für Allround Laptops im 15,6 Zoll (39,6 cm) Format zum günstigen Preis stehen. Insgesamt plant man bei Toshiba acht Modelle dieser Serie zu veröffentlichen, fünf mit AMD Komponenten (Modellbezeichnung C650D) und drei auf der Basis von Intel Prozessoren (C650).
Neben der hochwertigen Haptik – unter anderem dank der neuen Oberflächenstruktur – ist das Modell kompakter geworden. Im zusammengeklappten Zustand verjüngt sich das Gehäuse bis auf niedrige 28 Millimeter. Es ist erfreulich, dass man bei Toshiba auch in dieser preiseffizientesten Kategorie nicht auf eine Reihe von Premium-Eigenschaften verzichtet hat. So sind die Breitbild-Displays durchweg mit moderner und energiesparender LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
Eine Toshiba-eigene Softwarelösung hilft Akku und Umwelt ohne Umwege zu schonen, in dem sie auf Knopfdruck die Anpassung der Windows Energiespareinstellungen erlaubt, dazu zählen z.B. die Intensität der Hintergrundbeleuchtung und die Timing-Einstellung für den Parkzustand der Festplatte. Die Tastatur bietet ein vollwertiges Zahlenfeld, unabdingbar für Excel-Nutzer. Daneben wartet das Trackpad mit Multitouch-Erkennung auf: mit zwei Fingern lassen sich Inhalte zoomen und über entsprechende Gesten sogar drehen.
L Serie – Starkes Paket für Unterhaltung und Geschäft
Auf den Features der C Serie aufbauend, treten die neuen Modelle der L Serie die Nachfolge einer der erfolgreichsten Toshiba Produktlinien an. Die Geräte der L Serie bieten Mehrkern-Prozessoren und eine starke (vor allem spieletaugliche) Grafikkarte mit 1GB separatem Grafikkartenspeicher. Das Stereo-Soundsystem ist von der Audioschmiede Dolby zertifiziert und mit kommt mit dem “Dolby Advanced Audio“ Siegel. Wir sind gespannt wie sich die Notebook-Lautsprecher in einem möglichen zukünftigen Test schlagen werden, im Rahmen der Vorstellungsveranstaltung war eine Einschätzung dieses Features nicht möglich.
Ein eingebautes Blu-ray Laufwerk erlaubt nicht nur den Genuss von Kinofilmen in der aktuell höchstmöglichen Qualität: es handelt sich gleich um ein Lese- und Schreiblaufwerk (RW). Blu-ray Rohlinge können dabei zur Datenarchivierung genutzt werden – mit knapp 50GB pro Datenträger. Das dürfte sowohl im privaten wie geschäftlichen Umfeld genug Platz für die meisten Datenarchivierungsanforderungen bieten.
Für die Sicherheit der Daten im Notebook sorgt ein Beschleunigungssensor an der Festplatte. Werden ruckartige Bewegungen registriert, so wie sie kurz vor einem Aufprall entstehen, parkt das System die Schreib-/Leseköpfe, bevor diese die empfindliche Festplattenoberfläche verkratzen und damit Daten beschädigen können. Zusätzlich ist die Festplatte gummiert befestigt um kleinere Erschütterungen im Betrieb auszugleichen.
Um den Premiumanspruch der L Serie in den Vordergrund zu rücken, präsentiert sich das Gehäuse etwas glänzender als das der C Serie. Dezente kosmetische Modifikationen an verschiedenen Stellen unterstreichen den Anspruch ohne vom Markendesign abzuweichen. Auch in der L Serie sind die Modelle flacher geworden als noch ihre letztjährigen Vorgänger.
A Serie – Der Unterhaltungskönig im neuen Gewand
Die Ausstattungsmerkmale der Laptops aus der A Serie lassen wenig Zweifel aufkommen: das Augenmerk liegt auf Unterhaltung auf hohem Niveau. Für den guten Ton sorgen original Harman/Kardon-Lautsprecher, die nicht nur im eingeschalteten Zustand funktionieren. Richtig gelesen. Über den Line-in Anschluss können externe Zuspieler, wie z.B. MP3- und CD-Player, angeschlossen werden.
Ohne das Notebook hochfahren zu müssen, kann die Musikwiedergabe über die Lautsprecher erfolgen. Das schont den Akku und sorgt für ausgiebige Mobilität. Wie lange genau eine Akkuladung für den exklusiven Musikbetrieb ausreicht, konnten wir auf der Vorstellungsveranstaltung nicht testen. Unsere Erwartungen sind allerdings sehr hoch, schliesslich müssen in diesem Betriebsmodus die Hauptstromfresser – Prozessor, Grafikkarte, Laufwerk, Bildschirm und Festplatte – nicht versorgt werden.
Für den DVD Filmgenuss hat man sich eine innovative Softwarelösung ausgedacht. Da DVDs eine wesentlich geringere Auflösung als die beiden gängigen HD Auflösungen von 1280 x 720 und 1920 x 1200 Pixeln bieten, greifen Filmfans mit passendem Kleingeld auf AV-Receiver mit einem sogenannten Upscaler zurück. Über das Verfahren wird die DVD Auflösung auf HD Pixelzahlen hochgerechnet. Obwohl das Upscaling Verfahren zusätzliche Pixel scheinbar aus dem Nichts herbeizaubert, sind bei den heutigen Verfahren die Resultate sehr ansprechend – eine Verjüngungskur für die DVD Bibliothek.
Schnurlose Bildübertragung auf den großen Bildschirm und Beamer
Wie zu Anfang des Artikels angekündigt: wir sind besonders von einer Funktion begeistert, die ihr Debü in Modellen der A Serie feiert. Sie lässt die Laptops nicht nur im privaten Einsatz, sondern gleichermaßen im Business-Umfeld glänzen. Es handelt sich um die Möglichkeit schnurlos Bildinhalte über den DLNA-Standard vom Laptop auf ein kompatibles Gerät übertragen zu lassen. Dazu zählen Fernseher und Projektoren verschiedener Hersteller.
Der Clou: jeder Bildschirm mit HDMI Eingang – diese stellen inzwischen den Großteil der verkauften LC-Displays – kann für einen nur zweistelligen(!) Betrag aufgerüstet werden. Dazu bedarf es einzig einer kleinen Box, so wie sie z.B. Netgear anbietet. Diese wird mit einem einzelnen Kabel an den Fernseher angeschlossen und dient fortan als Kommunikations-Schnittstelle für das Notebook.
Fortan können der LCD-Fernseher im heimischen Wohnzimmer, ebenso das Display im Büro-Empfangsbereich bzw. in der Arztpraxis schnurlos und ohne Einschränkungen durch proprietäre Softwarelösungen vom Laptop aus versorgt werden – mit Bild und Ton.
Steht ein Beamer mit HDMI Eingang oder sogar nativer DLNA Unterstützung zur Verfügung, kann man sich getrost die Suche nach einem teuren, aufwendig zu installierenden VGA oder DVI Kabel für den Besprechungsraum sparen.
Toshiba hat uns mit den Updates zu den drei Serien überrascht. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und freuen uns auf weitere Gelegenheiten uns mit dem Toshiba Lineup zu beschäftigen.
Es bleibt spannend.
Alle aktuellen Toshiba Notebooks findet man im Tech Depot Online-Shop.
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Dieser Artikel wurde von mustafa verfasst.







