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Apple MacMini 2,4 GHz – Mini-Computer im Unibody-Gehäuse

July 19, 2010 Hardware View Comments

Neben dem kontinuierlich aufstrebenden Laptop- sowie iPhone- und iPod-Geschäft, vertreibt die US-Firma Apple weiterhin Desktop-Rechner. Neben der immer wieder überarbeiteten iMac-Serie, die den kompletten Computer im Bildschirm unterbringt, hält sich für professionelle Anwender der erweiterbare MacPro konsequent im Sortiment.

Um das preisgünstige Segment für eine stationäre IT-Benutzung abzudecken, führte Apple vor fünf Jahren den MacMini ein. Für den handflächengroßen Baukasten, bei dem man selbstständig eine Tastatur, eine Maus und den Bildschirm beisteuert, quetschte sich 2005 unter die $500 US-Dollar Preismarke. Zwar versah die Firma aus dem kalifornischen Cupertino über die letzten Jahre den Aluminium-Würfel mit internen Hardware-Aktualisierungen, das Design blieb jedoch unverändert. Das ändert sich nun erstmals im Sommer 2010.

Die ersten MacMini-Modelle im Januar 2005 griffen noch auf die PowerPC-Architektur zurück, bis im Februar 2006 die ersten Intel-Core-Prozessoren die Marktreife erlangten. Die Intel-basierte Ausstattung spielte unter Performance-Gesichtspunkten keine unerhebliche Rolle in der Apple-Geschichte. Durch sie wurde es unter anderem möglich, das alle Apple-Computer sich mit allen gängigen Betriebssystemen ausstatten lassen. Über die Apple eigene Software “Boot Camp” können zur gleichen Zeit komplett autarke Windows-, Linux- oder Macintosh-Partitionen auf einer Festplatte bestehen. Da es ganz und gar nicht selbstverständlich ist, das die im Unternehmen eingesetzte Software auf allen üblichen Betriebssystemen läuft, kann es im Arbeitsalltag helfen, zwischen verschiedenen OS-Versionen zu wechseln. Zwar lassen sich die unterschiedlichen “Operating Systems” auch virtualisieren, bootet man den Computer jedoch in die jeweilige OS-Installation, gibt es keinerlei Unterschied zu nativen Windows-Desktop-Rechnern.

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Das führte speziell beim MacMini dazu, das dieser in vielen Betrieben als leistungsstarker sowie flexibel verwendbarer Firmen-Server eingesetzt wurde. Das extrem kompakte Design, das fast ohne Lüftereinsatz auskam, ließ sich problemlos als Datei- oder Mail-Server verwenden. Ebenfalls nicht unpopulär ist und war der stilvolle Einsatz des kleinen Alleskönners an einem TV-Bildschirm um dort verschiedenste Medienformate wiederzugeben.

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Das jetzt von Apple überarbeitete Modell, fügt sich mit einem Unibody-Gehäuse in eine höherwertige Design-Richtung ein, die den aktuellen Laptop-Geräten gleicht. Als Besonderheit sticht die flache Bauweise hervor, die bei einem leicht breiteren Sockel, stark verbessert in den oben beschriebenen Anwendungsfällen zur Geltung kommt. Außerdem beinhaltet der Computer in dieser Version sein Netzteil, welcher zuvor in nicht unerheblicher Größe unter dem Schreibtisch oder Wohnzimmerregal Blicke auf sich zog. Die 2010-Version führt lediglich ein kleines Stromkabel zur nächstgelegenen Steckdose. Des Weiteren neu: Ein HDMI-Ausgang verbindet sich mit dem Flachbildfernseher um hochauflösende Film in bestechender Qualität wiederzugeben. Wer keinen Monitor mit Display-Port sein Eigen nennt, greift zum beigelegten HDMI-auf-DVI-Adapter um in einer vollen HD-Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln sein Computer-Display abzubilden.

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Es lassen sich bis zu vier USB-Geräte gleichzeitig an der flachen Flunder anschließen, sowie professionelles (Studio-)Equipment auf Firewire-800-Technologie. Wer seine Digitalfotos von der SD-Karte flink auf den Rechner kopieren möchte, nutzt das integrierte SD-Speicherkartenlesegerät.

Mit 1.37 Kilo steckt in der komplett aus Aluminium bestehenden Verkleidung in den Abmessungen 3.6 (Höhe) x 19.7 (Breite) x 19.7 (Tiefe) Zentimetern modernste Technik. Neben dem Intel Core 2 Duo mit 2.4 GHz tickt eine Nvidia GeForce 320M-Grafikkarte. Der 2GB-Arbeitsspeicher lässt sich durch eine simple Drehbewegung am Gehäuseboden auf maximal 8GB erweitern. Mit dem 8x SuperDrive lassen sich DVD-Rohlinge brennen und abspielen.

Neben der auf Endverbraucher ausgerichteten Version, gibt es noch den MacMini in einer speziellen Server-Variante. Diese ist ein wenig kräftiger in ihrer Standardausführung bestückt, verzichtet jedoch auf das optische Laufwerk und wartet anstelle dessen mit zwei Festplatten im Raid-Verbund auf. Des Weiteren wird hier die Mac OS Snow Leopard Server-Edition mitgeliefert.

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Der neue MacMini ist definitiv ein Gerät, das sich als ‘präsentationsfreundlich’ erweist. Wer einen Bildschirm im Schaufenster des eigenen Geschäfts bespielen muss, verziert sich durch diesen Aluminium-Quader die Vitrine. Was für die vorbeilaufenden Kunden nicht ersichtlich ist: Der MacMini erledigt gleichzeitig den Job als Firmenserver, über den die Angestellten Dokumente tauschen und kollaborativ Präsentationen vorbereiten.

Wer bereits jetzt lediglich in Betracht zieht, für sein Unternehmen in Zukunft firmenintern eine iPhone-Anwendung zu entwickeln, holt sich mit einem MacMini die notwendige Hardware ins Haus. Für die Erstellung einer App-Store-Software, benötigt es neben dem begabten Praktikanten lediglich einen Apple-Computer, der durch diese Anschaffung bereits verfügbar wäre.

Fazit

Die überarbeitete Fassung des MacMini kommt wahnsinnig spät. Seit 2008 steigt Apple auf Unibody-Gehäuse um, wobei der kleinste Desktop-Vertreter erst jetzt, als letztes Produkt im Sortiment, die Überarbeitung erfährt. Trotzdem schlägt das Design, das sowohl ins Fernsehregal, auf den Schreibtisch wie auch in den Serverschrank passt, kräftig ein. Über soviel geballte Technik und Anschlussvielfalt, die trotzdem mit energiefreundlichen Werten auftrumpfen kann, können die Konkurrenten nur staunen.

Nichtsdestotrotz: Technik hat seinen Preis. Apple hievt den MacMini in dieser hervorragenden Verfassung aus dem unteren Preissegment. Wer jedoch diverse Anwendungsfälle mit einem einzigen Computer abdecken möchte, der ausserdem vorzeigbar ist, kann eigentlich nur hier zuschlagen.

Das hat uns nicht gefallen:

  • Preislich nicht mehr unter der magischen Marke von 500 Euro / Dollar-Preis erheblich günstiger
  • kein Bluray-Laufwerk

Das hat uns gefallen:

  • Energiesparender Kleinstrechner
  • Leistungsstark mit exzellenten Technikwerten
  • hohe Anschlussvielfalt auf kleinstem Raum
  • stilvolles und praxistaugliches Design
  • unzählige Anwendungsfälle / Entertainment sowie Business

-> Apple Mac mini – DTS – 1 x Core 2 Duo 2.4 GHz – RAM 2 GB


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Dieser Artikel wurde von alex verfasst.

  • Ein nettes kleines Gerät!! Gefällt mir!!
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