Lexmark Pinnacle Pro901 + Verlosung
Lexmarks aktuellstes Modell im Segment der Multifunktionsgeräte nennt sich “Pinnacle Pro901″ und vereint die Funktionen eines Kopierers, Druckers, Scanners und Fax in einem Gehäuse. Der in den Abmessungen 250 x 465 x 392 Millimeter große Bürobegleiter, bedient sich Papier bis zum A4-Format. Durch eine variabel einzustellende Papierkassette, lassen sich jedoch auch alle kleineren Standardgrößen konfigurieren. Das interne Aufnahmevolumen fasst bis zu 150 Seiten und bedruckt aus vier separaten Farbpatronen sowohl Foto- als auch Normalbögen.
Als besondere Eigenschaften gegenüber Konkurrenz-Geräten stechen eine drahtlose WiFi-Anbindung ins Firmennetzwerk, eine Touch-Screen-Bedienung mit vielen Hilfestellungen für seinen Benutzer sowie sehr geringen Druckkosten hervor.
Der bereits angeschnittene Funktionsumfang zeigt, dass Lexmark mit diesem Vertreter seiner Gattung nicht ausgewählte Kernanwendungen in den Mittelpunkt rückt, sondern einen Tausendsassa für das Arbeitszimmer schaffen möchte. Mutig: Konkurrenten sind mit diesem Ansatz in der Vergangenheit nicht selten gescheitert. Wer jedoch einem Geschäftsleben für die Hauptzeit des Arbeitstages nachgeht, kommt um keine der dargebotenen Features herum.
Der erste Blick soll auf die Druckkosten für Farb- und Schwarz-Weiß-Kopien fallen. Selbst wer sich bemüht ein fast papierloses Büro zu führen, sieht sich immer wieder mit behördlichen Schreiben, Auftragsbestätigungen oder Vertragsabschlüssen konfrontiert, die einen maschinellen Ausdruck erfordern. Im Pinnacle kommen vier Einzelpatronen zum Einsatz, die in der Standardausführung mitgeliefert werden. Die zweifelsfrei am häufigsten in Druckern verwendete Kartusche ist dabei die Farbe Schwarz. Lexmark bewirbt die austauschbare 105XL-Packung mit lediglich 5 Euro und gibt an, das damit bis zum 500 Seiten bedruckt werden können. Mit zirka einem Cent pro Seite verweist der Lexmark seine Mitbewerber preislich auf die hinteren Plätze.
Für Schwarz-Weiß-Auszüge, die gemischt mit farbigen Elementen über USB dem Drucker vorgelegt werden, benötigt dieser für 10 Seiten zirka 2 Minuten. Das Ergebnis einer solchen Kundenpräsentation kann sich sehen lassen!

Seine Kommandos nimmt der Pinnacle Pro901 sowohl kabelgebunden über einen lokalen USB-Anschluss als auch Netzwerkstecker in Empfang. Wer eine ganz flexible Aufstellung bevorzugt, die keine Kabelschächte zum Endgerät zulässt, verbindet den Drucker über eine WLan-Funkverbindung mit allen im Netzwerk befindlichen Rechnern.
Diese Zuordnung und notwendige (Passwort-)Konfiguration erfolgt über den berührungsempfindlichen Eingabebildschirm an der Vorderseite des Gerätes. Das 4.3-Zoll-Display zeigt mit großen Buchstaben und verständlichen Illustrationen, wie die notwendigen Einstellungen auszuführen sind. Dabei präsentiert sich in der linken unteren Ecke ein Fragezeichen-Knopf, der weitere Informationen zu Papiereinstellungen, der Faxnummer-Eingabe oder Fehlermeldungen erläutert. Der Anwender wird hier regelrecht an die Hand genommen, was der intuitiven Bedienung mehr als zuträglich ist. Die Abstraktion der umfangreichen Druck-, Scan-, Kopier- und Fax-Programme, wird so gewährleistet.

Selbst für nicht oft wiederholte Tätigkeiten, wie beispielsweise das Wechseln der Tintenpatronen, muss keine Papier- oder PDF-Anleitung gesucht werden. Das Gerät steht autark für jeden Mitarbeiter der Firma zur Verfügung, ohne das Arbeitszeit durch Erläuterungen und Diskussionen über dessen Bedienung verloren geht.

Neben der Fertigkeit als Computerdrucker, lassen sich auch lokal Kopien von Dokumenten anfertigen. Diese legt man entweder auf die Glasoberfläche des dreiteilig zu öffnenden Gerätes oder verwendet den Papiereinzug für maximal 50 Blatt auf der Oberseite. Hier lassen sich doppelseitige Ausdrucke von umfangreichen Vertragsschriftwerken anfertigen. Einzelne Visitenkarten digitalisiert der interne Abtaster in wenigen Sekunden.
Wenn der Lexmark Pinnacle Pro901 für längere Zeit, beispielsweise über Nacht, nicht benutzt wird, legt er sich in einen Eco-Stromsparmodus. Daraus erwacht das Gerät nur, durch eine Druckanfrage per USB oder Netzwerk. Dies dauert entgegen dem Standby-Mode eine ganze Weile länger, spart in der Zwischenzeit jedoch erheblich Energie und damit verbundene Kosten ein. Die Mitarbeiter müssen sich zum Feierabend nicht bemühen, manuell das Gerät auszuschalten.
Lexmark bietet nach einer Registrierung des Multifunktionsgerätes auf der hauseigenen Webseite, eine fünfjährige Garantie. Dieses Versprechen deutet durchaus auf eine Langlebigkeit hin, die sein Hersteller sich vom eigenen Produkt verspricht.
Für den turbulenten Büroalltag ist die Lautstärke vom Drucker sicherlich nicht von großer Bedeutung. Trotzdem sei erwähnt, das die Geräuschemission beim Drucken von 52 dB(A) nicht gerade gering ausfällt. Durch die drahtlose Netzwerkanbindung lässt sich das 9-Kilo.schwere Gerät jedoch dezentral aufstellen und aus der hörbaren Reichweite entfernen.
Direkt am Gerät lassen sich über den integrierten Speicherkartenleser Dokumente von Memory Sticks sowie SD- und MultiMediaCards einlesen und ausdrucken. Auch hier hilft der Touchscreen mit einer bebilderten Anleitung weiter, wenn die Reihenfolge der Aktionen noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Außerdem positiv: Um einen Ausdruck abzubrechen oder anzustoßen, blenden sich für den Benutzer erkenntlich die dafür zuständigen Knöpfe erst zum ausführbaren Zeitpunkt ein. Falls der Drucker noch auf Einstellungen wartet, kommt es dadurch seltener zu Missverständnissen warum ein Druck gerade nicht ausgelöst wird.

Fazit
In einem gewöhnlichen Arbeitsalltag fallen Aufgaben wie Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen an. Dies erfordert gewöhnlich die Anschaffung von vier einzelnen Apparaten. Oft sind die Anforderungen jedoch nicht gleichmäßig verteilt, was ein Multifunktionsgerät besonders attraktiv macht. Der Lexmark Pinnacle Pro901 schafft es dabei, die Qualität der unterschiedlichen Komponenten auf ein hohes Niveau zu heben. Bis auf die etwas behäbige Anlaufzeit aus dem Stromsparmodus und dem erhöhten Geräuschaufkommen beim Drucken und Scannen, kann dem 4-Farben-Tintenstrahldrucker kein ‘Schwarzer Peter’ untergeschoben werden.
Die Papierkassette hält mit 150 Blatt genügend Reserven in petto, die in einen Ausdruck mit 4.800 x 1.200 dpi ausgegeben werden können. Der Papiereinzug eignet sich für die schnelle Vervielfältigung von Dokumenten-Bergen. Die richtige Software-Anbindung erlaubt eine komfortable Digitalisierung von einzelnen Text- und Bild-Dateien.
Hauptsächlich punktet der Lexmark jedoch mit einer sehr intuitiven Bedienung. Gängige Betriebssysteme ziehen sich die notwendigen Treiber automatisch aus dem Internet. Das Gerät meldet sich bei Bedarf in der ganzen Firma als WLan-Drucker und kann damit von jedem Arbeitsplatz angesprochen werden. Die Touch-Bedienung bebildert die gerade durchgeführten Aktionen und hilft bei notwendigen Konfigurationen.
Das hat uns nicht gefallen:
- Lautstärke: Beim Drucken/Kopieren = 52 db / Scannen = 47 db
- Längere Aufwachzeit aus dem Stromsparmodus
Das hat uns gefallen:
- Große Papierkassette bis 150 Blatt / Papiereinzug für 50 Blatt
- Geringer Seitenpreis pro Ausdruck (zirka 1 Cent pro Seite)
- Erklärende Touchscreen-Steuerung
- Fünf Jahre Hersteller-Garantie
- WiFi- und Lan-Anbindung für mehrere Arbeitsplätze
Verlosung
Für die treuen Leser unseres Weblogs stellen wir das hier beschriebene Testmuster als Verlosungsexemplar zur Verfügung. Jeder Kommentar unter diesem Beitrag nimmt an dem Gewinnspiel teil, das bis zum nächsten Montag – den 19. Juli – dauert.
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Für alle die kein Glück bei der Verlosung haben, finden den Pinnancle Pro901 auch im Tech Depot Online-Shop.
Update 20.07.2010: Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Gewonnen hat Michael Tzschoppe
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Dieser Artikel wurde von alex verfasst.
