Unter dem Banner des niederländischen Elektronikriesen Philips gesellt sich der Laser MFD 6080 zu der Vielfalt an kostengünstigen Multifunktionsgeräten für das Klein- und Heimbüro bzw. den SoHo Bereich.
Wie in dieser Sparte üblich schickt sich das Gerät an, eine ganze Reihe essentieller Funktionen in einem zu vereinen. Zu den Minimalanforderungen für Kombigeräte aus Druck- und Scannerfunktion gesellen sich weitere. Das MFD 6080 ersetzt eigenständige Fax- und Kopiergeräte. Es bietet einen automatischen Dokumenteneinzug, einen Netzwerkanschluss sowie eine Integration für USB Sticks. In schlichtem Bürograu gestaltet, fügt sich das Modell unauffällig in klassische Umgebungen ein.
Drucker
Das Herzstück des MFD 6080 ist mit einem Schwarzweiß Laserdruckwerk ausgestattet.

Praktisches Format und Kompakter Grundriss
Im Vergleich zu Tintenstrahldruckern, wie dem von uns getesteten Lexmark Prevail Pro 705, bieten Laserdrucker unterschiedliche Eigenschaften. Sie bewältigen dank ihrer Geschwindigkeit und der im Allgemeinen großen Kapazität von Tonerpatronen höhere Druckaufkommen besser. Auf den Seitenpreis gerechnet sind sie meist kosteneffizienter. Daran ändert in den meisten Fällen der höhere Energieverbrauch wenig. Laserdrucker waren bis vor einigen Jahren in der Anschaffung noch wesentlich teurer als ihre Tinten-basierten Artgenossen. Inzwischen schicken sich nahezu alle Hersteller an, Einsteigermodelle zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten. Darüber hinaus spendiert Philips dem MFD 6080 einen Eco-Modus, um Strom- und Tonerverbrauch zu verringern. Die Leistungsaufnahme im Bereitschaftsmodus sinkt damit auf 13 Watt, Philips gibt die Toner-Einsparungen im Eco-Modus mit bis zu 40% an.
Die Druckauflösung liegt bei guten klassenüblichen 600 * 600 dpi. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Feine Schrift meistert der Drucker ohne Schwierigkeiten, Bilder in Graustufen werden klar abgebildet. Letzteres kann – neben der Mechanik – auch der Elektronik zu verdanken sein. Der MFD 6080 spricht die aktuelle Version aller gängigen Druckersprachen, wie z.B. PCL 6 und Adobes PostScript 3, welches die Beschreibung von bis zu 4096 Graustufen erlaubt.
Dank dem USB 2.0 Anschluss kann das Gerät als Arbeitsplatzdrucker eingesetzt werden. Über einen zweiten an der Vorderseite platzierten USB 2.0 Steckplatz können die allgegenwärtigen Speichersticks angebracht werden. Dateien im TXT, TIFF, PDF und JPEG Format werden direkt vom mobilen Datenträger gelesen und ausgedruckt. Der Standard Ethernet Netzwerkanschluss ermöglicht den Zugriff von verschiedenen PCs bzw. den Einsatz als Drucker für Arbeitsgruppen. Das Papierfach fasst bis zu 250 Seiten im DIN A4 Format – es kann Papier mit einem Gewicht von 60 bis 105 Gramm pro Quadratmeter zum Einsatz kommen. Bei DIN A4 Blättern mit einem Gewicht von 80g/qm fasst das Fach noch 200 Seiten. Zum gelegentlichen Bedrucken von Briefumschlägen steht vorderseitig ein manueller Einzug bereit.
Im Alltagstest hat der Drucker mit schneller Seitenausgabe überzeugt, die ungewöhnlich nah an der Herstellerangabe von 20 Seiten pro Minute liegt. Sehr erfreulich, in drei Wochen Redaktionseinsatz hat das Gerät keinen Papierstau gemeldet.
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