HP Compaq 615 – das Büro-Notebook
Im vergangenen Jahr waren minimalistische Netbooks, mit einer Bildschirmgröße zwischen sieben bis zehn Zoll, ein angesagter Verkaufsschlager. Die ultra-portablen Mini-Laptops finden ihre Berechtigung mit langen Batterielaufzeiten und durch geringe Abmessungen für den extensiven Außeneinsatz. Zu Beginn ihres Produktlebenszyklus stachen die Subnotebooks außerdem durch einen sehr geringen Preis hervor. Für zweihundert Euro erwischte man sich regelmäßig dabei, ein solches Gerät fast im Affektkauf in den Einkaufswagen zu legen.
Durch ihre Popularität hat die Variationsvielfalt in puncto Ausstattung und Qualität stark zugenommen. Der Toshiba Satellite Pro 110 P, beispielsweise eine der aktuellen Leistungsmaschinen im Hosentaschenformat, stellten wir kürzlich an dieser Stelle in einem ausführlichen Bericht vor.
Durch die aufpolierte Optik und die hochwertigen Bauteile, ist der ehemalige Kampfpreis jedoch vielfach nicht mehr zu halten. Für einen Rechner im Miniaturformat kann man heutzutage leicht zwischen 400 und 600 EUR ausgeben. Das ähnelt dem Markt für PC-Hardware, der sich ebenfalls immer Richtung Leistungsstärke und nur selten entgegen der Kostenspirale entwickelt. Das kann manchmal sehr bedauerlich sein, da die Rechenkraft der allermeisten Maschinen für jede Art von Bürotätigkeiten vollkommen ausreicht.
HP springt jetzt genau in diese Bresche. Der Compaq 615 (Modell: VC277EA) zwängt sich in der hier vorgestellten Version unter die 400 €-Preismarke, wartet jedoch mit einer vollen Bildschirmbreite von 15,6-Zoll im 16:9-Breitbildformat auf. Das matte LED-Display (HD Anti-Glare ) lässt sich auf eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln drehen. Das bietet genügend digitale Arbeitsfläche, um alle Tätigkeiten im Büroalltag bequem auszuführen.


