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	<title>Tech Depot Blog &#187; athlon</title>
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	<description>Der offizielle Blog mit Tests und Erfahrungsberichten zur Produktauswahl</description>
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		<title>HP Compaq 615 &#8211; das Büro-Notebook</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 18:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[Windows 7]]></category>

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		<description><![CDATA[HP beweist mit Ihrer Compaq-Serie, dass Arbeits-Notebooks nicht viel kosten müssen, um im Büroalltag allen Anforderungen gerecht zu werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.tdblog.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/498.png&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Im vergangenen Jahr waren minimalistische Netbooks, mit einer Bildschirmgröße zwischen sieben bis zehn Zoll, ein angesagter Verkaufsschlager. Die ultra-portablen Mini-Laptops finden ihre Berechtigung mit langen Batterielaufzeiten und durch geringe Abmessungen für den extensiven Außeneinsatz. Zu Beginn ihres Produktlebenszyklus stachen die Subnotebooks außerdem durch einen sehr geringen Preis hervor. Für zweihundert Euro erwischte man sich regelmäßig dabei, ein solches Gerät fast im Affektkauf in den Einkaufswagen zu legen.</p>
<p>Durch ihre Popularität hat die Variationsvielfalt in puncto Ausstattung und Qualität stark zugenommen. Der Toshiba Satellite Pro 110 P, beispielsweise eine der aktuellen Leistungsmaschinen im Hosentaschenformat, stellten wir kürzlich <a title="http://www.tdblog.de/blog/2010/02/ein-netbook-steigt-auf-toshiba-satellite-pro-110-p" href="http://www.tdblog.de/blog/2010/02/ein-netbook-steigt-auf-toshiba-satellite-pro-110-p">an dieser Stelle</a> in einem ausführlichen Bericht vor.</p>
<p>Durch die aufpolierte Optik und die hochwertigen Bauteile, ist der ehemalige Kampfpreis jedoch vielfach nicht mehr zu halten. Für einen Rechner im Miniaturformat kann man heutzutage leicht zwischen 400 und 600 EUR ausgeben. Das ähnelt dem Markt für PC-Hardware, der sich ebenfalls immer Richtung Leistungsstärke und nur selten entgegen der Kostenspirale entwickelt. Das kann manchmal sehr bedauerlich sein, da die Rechenkraft der allermeisten Maschinen für jede Art von Bürotätigkeiten vollkommen ausreicht.</p>
<p><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-502" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p>HP springt jetzt genau in diese Bresche. Der Compaq 615 (Modell: VC277EA) zwängt sich in der hier vorgestellten Version unter die 400 €-Preismarke, wartet jedoch mit einer vollen Bildschirmbreite von 15,6-Zoll im 16:9-Breitbildformat auf. Das matte LED-Display (HD Anti-Glare ) lässt sich auf eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln drehen. Das bietet genügend digitale Arbeitsfläche, um alle Tätigkeiten im Büroalltag bequem auszuführen.</p>
<p><span id="more-498"></span></p>
<p>Das Konzept lautet daher: Preiswert wie ein Netbook, gleichzeitig jedoch ein vollwertiger Arbeitsplatz.</p>
<h2>Hardware</h2>
<p>Die Außenabmessungen (37.2 cm x 25.4 cm x 3.2 cm) entsprechen den Standardmaßen für Notebooks mit dieser Displaygröße. Die Plastik-Oberfläche präsentiert sich im matten Schwarz, was für den Businessalltag einen viel seriöseren Eindruck hinterlässt, als spiegelnde Gehäusedeckel anderer Hersteller. Die Scharniere sind solide verbaut und auch insgesamt wirkt das Gehäuse überraschend verwindungssteif.</p>
<p>Der Laptop bringt 2.3 Kilo auf die Waage, das externe Netzteil wird mit 420 Gramm dazu addiert. Das ergibt ein gebündeltes Beförderungsgewicht von unter drei Kilogramm und darf jedem Arbeitnehmer auch für einen Heimtransport über das Wochenende zugemutet werden.</p>
<p><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-501" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq1.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p>Als Energiespender fungiert ein Sechs-Zellen-Akku, der bei allen Schreibtätigkeiten und Netzwerkzugriffen einen halben Arbeitstag durchsteht. Die gemessenen Werte schwanken zwischen dreieinhalb und viereinhalb Stunden Laufzeit, je nachdem ob man kabelgebunden oder drahtlos im Internet unterwegs ist, die volle Bildschirmhelligkeit benötigt und welche Programme zum Einsatz kommen. Auf der vollwertigen Tastatur lässt sich bequem für mehrere Stunden schreiben. Der Anschlagspunkt fällt sehr tief aus und erzeugt auch bei umfangreichen Text-Tätigkeiten keine große Geräuschkulisse. Das Trackpad weist eine zusätzliche Scrolling-Leiste auf, mit der sich alle Datei- oder Browser-Fenster bequem &#8211; und mit nur einem Finger &#8211; durchblättern lassen.</p>
<p>Auf der rechten Geräteseite findet sich ein DVD-Brenner, der alle populären Medien (DVD±RW / ±R DL) beschreiben kann und sogar mit der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/LightScribe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/LightScribe">LightScribe-Technologie</a> Beschriftungen und Bilder auf spezielle Rohlinge nach dem Brennvorgang druckt. Die von HP und Lite-On entwickelte Technik ist für den Büroeinsatz, in dem Sicherheitskopien oder Kundenpräsentationen auf silberne Scheiben gebrannt werden müssen, nicht hoch genug zu bewerten. Mit LightScribe lassen sich ohne den Einsatz von speziellen Druckern, Klebefolien oder kostenpflichtiger Zusatzsoftware, CDs oder DVDs professionell beschriften.</p>
<p>Die linke Gehäuseseite hält einen Modem- und Netzwerkanschluss, den VGA-Monitorausgang sowie drei USB-Steckkontakte bereit. Der Stromanschluss ist recht ungewöhnlich auf einer mittleren Höhe platziert. Für Erweiterungen steht ein ExpressCard34-Steckplatz zur Verfügung. Mikrofon- und Kopfhörer-Buchse, sowie ein SD- und MMC-Kartenleser finden sich an der Vorderseite für den direkten Benutzerzugriff.</p>
<h2>Leistung</h2>
<p>Aus einer technikgeprägten Perspektive, beispielsweise in einem IT-Fachmagazin, würde die Aufmerksamkeit nach den äußeren Hardware-Eigenschaften nun auf die inneren Werte wie Prozessorkraft, Speicher und Festplatte geschwenkt werden.</p>
<p>Diese Fragen wollen wir hier jedoch nicht stellen. Warum? Weil der HP Compaq 615, in dieser unteren Preisklasse, sich nicht mit den anderen Notebooks messen lassen muss. Mit einem Verkaufspreis von zirka 400 EUR, zielt er auf eine ganz andere Zielgruppe, der hier die Aufmerksamkeit gewidmet werden soll.</p>
<p><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-500" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/compaq2.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></p>
<p>Ideal geeignet ist der Hewlett Packard-Computer beispielsweise für einen Arbeitsplatz mit Halbtagsstelle oder für Praktikanten, die im dualen Ausbildungssystem nicht durchgehend in der Firma sind. Für Berufsfelder, die über mehrere Arbeitsschichten wechselnde Benutzer aufweisen oder sogar für eine Firmenküche, in der ein kleines Unternehmen seinen Mitarbeitern während der Kaffeepausen einen Laptop zum privaten E-Mail-Check zur Verfügung stellt &#8211; Gleiches gilt für Kunden im Wartezimmer.</p>
<p>Das Augenmerk auf die pure ‘Leistung’, ist nicht immer der richtige Ansatz. Vielmehr sollte die Frage im Raum stehen: Was mag ein Laptop in meinem Unternehmen ‘zu leisten’. Die zwei Prozessoren, der 2 GB-Arbeitsspeicher, die integrierte Webcam, WLan-Anbindung und das Windows 7-Betriebssystem, erfüllen alle Voraussetzungen um damit 95-Prozent der anfallenden Bürotätigkeiten nachzukommen. Es ‘schadet’ der Hardware jedoch nicht, auch einmal zwei Wochen ungenutzt in der Schublade zu verbringen. Ein kostspieliger Preisverfall der Komponenten, für die viel Geld ausgeben werden kann, findet hier nur minimal statt. Wirtschaftlich ist es oft nicht nachvollziehbar, wenn ein Laptop mit neuster Funk- und Grafikkarten-Technologie tagaus und tagein vom Auszubildenden für die Eingabe von simplen Excel-Tabellen verwendet wird.</p>
<p>Am Ende des Tages bleibt die Frage: Können meine Angestellten, mit der von mir bereitgestellten Hardware, ihre Aufgaben zuverlässig und ohne Umstände erfüllen?</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Compaq_details.jpg"><img class="size-full wp-image-499 aligncenter" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Compaq_details.jpg" alt="" width="500" height="571" /></a></p>
<p>Dies lässt sich mit einem klaren “Ja” beantworten. Die verbaute Elektronik reicht über die Verwendung von Schreib- und Datenbank-Programme locker hinaus. Der HP Compaq 615 spielt mit seinen zwei AMD-Athlon-Prozessoren (2.2 GHz), dem 2 GB-Arbeitspeicher (maximal aufzurüsten bis 4 GB), der ATI Radeon 3200 Grafikkarte und einer 160 GB-Festplatte (7200 U/min) auch HD-Videomaterial in 720p ohne mit der Wimper zu zucken ab.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Compaq 615 ist ein treffsicherer Begleiter für den Büroalltag zu preislich sehr erschwinglichen Bedingungen. Das Modell setzt technisch nicht an der höchsten Fahnenstangen-Position an, hält dadurch aber den Verkaufspreis extrem gering. Die Verarbeitung und Optik stimmt. Das Display ist noch aus einem guten Betrachtungswinkel einsehbar und ausreichend hell. Das mitgelieferte Windows 7 Professional integriert sich unkompliziert ins Firmennetzwerk und dürfte für eine absehbare Zeit Zukunftssicherheit versprechen.</p>
<h2>Plus / Minus</h2>
<p><strong>Das mochten wir nicht</strong></p>
<ul>
<li>Stromkabel an ungewöhnlicher Position</li>
<li>Kein Wlan N-Standard</li>
<li>Lüfter läuft regelmäßig an und könnte leiser ausfallen</li>
<li>kein horizontales Scrollen auf dem Trackpad</li>
</ul>
<p><strong>Das hat uns gefallen</strong></p>
<ul>
<li>Microsoft Windows 7 Professional</li>
<li>mattes Display ohne Reflexionen und in guter Auflösung</li>
<li>ein Speicherbaustein mit 2048 MB, der sich kostengünstig aufrüsten lässt</li>
<li>akzeptables Gewicht und solide Verarbeitung</li>
<li>sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis</li>
</ul>
<p>-&gt; <a title="http://www.techdepot.de/TD/product/HARDWARE/HW.NOTBKS/productdetails/IT080887/HP_Compaq_615_Athlon_X2_QL-66__2_2_GHz_RAM_2/VC277EA_ABD/default.aspx" href="http://www.techdepot.de/TD/product/HARDWARE/HW.NOTBKS/productdetails/IT080887/HP_Compaq_615_Athlon_X2_QL-66__2_2_GHz_RAM_2/VC277EA_ABD/default.aspx">HP Compaq 615 &#8211; Athlon X2 QL-66 / 2.2 GHz &#8211; RAM 2 GB Festplatte 160 GB</a></p>
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		<item>
		<title>All-In-One zum Anfassen: MSI Wind Top AE2010</title>
		<link>http://www.tdblog.de/blog/2010/01/all-in-one-zum-anfassen-msi-wind-top-ae2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mustafa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[touchscreen]]></category>

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		<description><![CDATA[MSI präsentiert einen Design-PC mit berührungsempfindlichen Bildschirm und stromsparender Ausstattung. Unser Test klärt über die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten des flachen Komplettgeräts auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.tdblog.de/blog/wp-content/plugins/simple-post-thumbnails/timthumb.php?src=/blog/wp-content/thumbnails/373.jpg&amp;w=200&amp;h=150&amp;zc=1&amp;ft=jpg' alt='post thumbnail' /></p>
<p>Es ist interessant zu beobachten welche Entwicklung PC Formfaktoren in den letzten zwanzig Jahren durchgemacht haben. Wir hätten uns 1990 kaum an einem Beige-lackierten Bigtower aus dünnem Stahlblech gestört. Die Taktung des Hauptprozessors würde stolz auf der Front prangen und in den wachen Stunden des Rechners munter vor sich hin leuchten. Mit dem durch die Internetrevolution der späten Neunziger beschleunigten Siegeszug von Heim-PCs, haben sich auch die ästhetischen Ansprüche gewandelt. Wer möchte schon das aufwendig eingerichtete Wohnzimmer mit klobiger Hardware verunstalten? Ähnliche Überlegungen sind der Grund dafür, dass man in Verkaufs- und Beratungsräumen immer öfter auf PCs trifft, die sich auf den ersten Blick eher als Designobjekt denn als Nutzwerkzeug präsentieren.</p>
<p>Die Vorreiter in diesem Bereich stellen Media-PCs und All-In-One Rechner dar. Erstere sind meist so gestaltet, dass sie sich unauffällig ins HiFi Rack &#8211; neben DVD Spieler und Verstärker &#8211; einreihen und das Fernsehgerät zur Bildausgabe nutzen. All-In-One PCs stellen dagegen vollwertige Rechner dar, die flexibel nutzbar sind und dabei über einen eingebauten Bildschirm verfügen. Mac Fans werden in diesem Segment, seit der Rückkehr von Firmengründer Steve Jobs und dem damit einhergehenden Einzug der iMac Produktlinie, vielfältig bedient. Um die Auswahlmöglichkeiten für Windows Benutzer war es in den letzten Jahren weniger gut bestellt. Mit der breiten Verfügbarkeit von energiesparenden Prozessoren schickt sich eine Reihe von PC Herstellern an,  Windows Benutzer ebenfalls in den Genuss der praktischen Rechner mit eingebautem Monitor und Lautsprechern kommen zu lassen.</p>
<div id="attachment_382" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2486.jpg"><img class="size-large wp-image-382 " title="MSI Wind Top Touchscreen PC" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2486-1024x768.jpg" alt="" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">All-In-One PC mit Touchscreen</p></div>
<p>MSI schickt mit dem <a href="http://www.techdepot.de/TD/product/HW.DESKPC/HARDWARE/productdetails/IT083768/MSI_Wind_Top_AE2010-3225W7H_All-in-One/006650-SKU3/default.aspx">Wind Top AE2010</a> ein Modell mit 20&#8243; Monitor im filmfreundlichen 16:9 Format ins Rennen. Die Kombination aus PC und Display ist in einem umlaufenden Plexiglasrahmen eingebettet. Gemeinsam mit den aus dem Rahmen geformten Standfüßen, erinnert das Erscheinungsbild an die frühen Apple Cinema Displays.</p>
<p><strong><span id="more-373"></span>Der erste Blick</strong><br />
Die Monitorauflösung von 1600 * 900 Pixel bietet viel Platz zum Websurfen und zur Dokumentenverarbeitung. Im Inneren werkeln gleich zwei Prozessoren in Form eines AMD Athlon X2 3250e &#8211; ein energiesparendes Zwei-Kern-Modell. Bei aller Sparsamkeit rechnen die beiden Prozessoren merklich schneller als ein Intel Atom Duo. Eine mit 2GB ausreichend bemessene Arbeitsspeicherkapazität sorgt dafür, dass man auch bei mehreren geöffneten Programmen und Anwendungen im Hintergrund nicht mit einer Verlangsamung des Systems rechnen muss.</p>
<p><strong>Grafikchipsatz für Videofans</strong><br />
Der Grafikchipsatz stammt vom AMD-hausinternen Grafikspezialisten, der Tochterfirma ATI. Es handelt sich dabei um eine sogenannte integrierte Grafikkarte. Bei einem All-In-One PC, bei dem alle Komponenten &#8220;integriert&#8221; sind, ist der Begriff etwas irreführend. Integriert ist die Grafikkarte in dem Sinn, dass sie über kaum eigenen Speicher verfügt, sondern sich am Arbeitsspeicher des PCs mitbedient. Im Fall des MSI Wind Top AE2010 bringt der ATI Radeon HD3200 Chipsatz 128MB eigenen Speicher mit und bedient sich in der Standardeinstellung mit 256MB am Arbeitsspeicher. Das hat unter anderem zur Folge, dass sie langsamer läuft als ein PC mit dedizierter Grafikkarte. Positiv an der ATI Radeon HD3200 fällt auf, dass sie die Darstellung von HD Videoinhalten unterstützt. Sie entlastet die Prozessoren bei der Dekodierung, d.h. Umwandlung des Videodatenstroms in darstellbare Pixel und Farben. Beeindruckend: Im Test spielte der <a href="http://www.techdepot.de/TD/product/HW.DESKPC/HARDWARE/productdetails/IT083768/MSI_Wind_Top_AE2010-3225W7H_All-in-One/006650-SKU3/default.aspx">MSI Wind Top AE2010</a> HD Videos von YouTube und Vimeo ruckelfrei ab.</p>
<p><strong>Monitor zum Anfassen</strong><br />
Der Monitor dient nicht nur zur Ausgabe sondern fungiert auch als Eingabemedium. Bei dem 20 Zöller handelt es sich um einen vollwertigen Touchscreen, vergleichbar mit dem eines iPhones. Berührt man die Oberfläche mit dem mitgelieferten Stylus oder einem Finger, kann man ähnlich wie mit einer Maus Fenster verschieben und in ihrer Grösse verändern. Bei einem Klick in ein Textfeld, öffnet das mitgelieferte Windows 7 eine Tastaturanzeige über die sich Texteingaben vornehmen lassen.</p>
<div id="attachment_377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/touchscreen.png"><img class="size-large wp-image-377 " title="MSI Wind Top Screenshot" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/touchscreen-1024x576.png" alt="" width="614" height="346" /></a><p class="wp-caption-text">Texteingabe per On-Screen Tastatur</p></div>
<p>Die Idee einen kompakten All-In-One PC mit großem Bildschirm mit einer Touchscreen-Oberfläche auszustatten ist gut. Die Steuerung von Medienbibliothek und Musikwiedergabe per Fingerzeig macht Spaß. Die Erkennung ist präzise genug für große Icons. Die Schwächen bei der Umsetzung fallen erst auf, wenn man als iPhone-verwöhnter Benutzer Multitouch-Gesten ausführen möchte. Diese werden nämlich nicht unterstützt, so ist es z.B. nicht möglich mit zwei Fingern die Grösse eines Fotos zu verändern. Es ist schwer kleine Anzeigeelemente präzise zu treffen &#8211; das gilt auch für die Bedienung mit dem Stylus. Zudem scheint die Berührungserkennung im Zentrum des Displays besser zu funktionieren als in den Randbereichen. Dieser Eindruck hat sich auch nach mehrfacher Neukalibrierung durch die Windows 7 Tablet PC Einstellungen bestätigt.</p>
<p><strong>Ausstattungsmerkmale</strong></p>
<div id="attachment_384" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2500.jpg"><img class="size-medium wp-image-384" title="DVD Laufwerk des MSI Wind Top AE2010" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2500-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">DVD Brenner im Bildschirm</p></div>
<p>Die 500 GB Speicherkapazität der eingebauten Festplatte bieten reichlich Platz für die Musik-, Video- und Fotokollektion. Über einen eSATA Steckplatz können externe Festplatten mit hoher Datenübertragungsrate betrieben werden. Weitere Massenspeicher und USB Speichersticks finden über einen der 6 USB 2.0 Ports Anschluss. Zwei der USB 2.0 Steckplätze sind gut zugänglich an der linken Seite des Bildschirms angebracht. Sie teilen sich den Platz hinter dem Monitorrahmen mit dem eingebauten DVD Brenner und einem praktischen Multifunktionskartenleser.</p>
<p>Der <a href="http://www.techdepot.de/TD/product/HW.DESKPC/HARDWARE/productdetails/IT083768/MSI_Wind_Top_AE2010-3225W7H_All-in-One/006650-SKU3/default.aspx">MSI Wind Top AE2010</a> kann über den VGA Anschluss auf der Rückseite einen zweiten Monitor mit Bildsignalen versorgen. Überraschenderweise bietet er auch einen VGA Eingang. Damit lässt sich der Bildschirm als separates Anzeigegerät &#8211; z.B. für ein Notebook &#8211; verwenden. Im Netzwerk ist der flache Rechner flott unterwegs. Drahtlos funkt er nach dem schnellsten Standard IEEE 802.11n, über Ethernetkabel darf die Kommunikation 1 Gigabit/s schnell sein.</p>
<p>Eine über dem Bildschirm im Rahmen eingesetzte Webcam mit 1,3 Megapixel macht aus dem MSI Wind Top AE2010 einen kompakten und schönen Allzweck PC, der ohne weitere Komponenten Komponenten auskommt.</p>
<p><strong>Auf einen Blick</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><em>Besonders gefallen haben uns</em></span></strong></p>
<ul>
<li>Platzsparendes Design mit stabilem Standfuß</li>
<li>Vielfältige Anschlussmöglichkeiten, inkl. VGA Eingang</li>
<li>Multifunktions-Speicherkartenleser für Flash-Medien</li>
<li>Netzwerkunterstützung für WLAN und Gigabit</li>
</ul>
<p><em>Verbesserungswürdig</em></p>
<ul>
<li>AM2 Mainboard könnte auch stärkeren Prozessor unterstützen , z.B. AMD 4850e</li>
<li>Kein Bluetooth Nahbereichsfunk</li>
<li>Mehr Arbeitsspeicher würde sowohl der Grafik- (doppelte Speicherbandbreite) als auch Systemleistung zugute kommen (der <a href="http://www.techdepot.de/TD/product/HW.DESKPC/HARDWARE/productdetails/IT083768/MSI_Wind_Top_AE2010-3225W7H_All-in-One/006650-SKU3/default.aspx">MSI Wind AE2010</a> unterstützt bis zu 4GB)</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<div id="attachment_385" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2499.jpg"><img class="size-medium wp-image-385" title="MSI Wind Top Anschlüsse rückseitig" src="http://www.tdblog.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/100_2499-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Anschlussvielfalt inkl. VGA Eingang und eSATA</p></div>
<p>Der <a href="http://www.techdepot.de/TD/product/HW.DESKPC/HARDWARE/productdetails/IT083768/MSI_Wind_Top_AE2010-3225W7H_All-in-One/006650-SKU3/default.aspx">MSI Wind Top AE2010</a> stellt einen kompakten PC für Office Aufgaben und zum Websurfen dar. Obwohl er dem gelegentlichen Spiel nicht abgeneigt ist, liegen seine Stärken klar in den anderen Bereichen. Mit einem &#8220;Crysis&#8221; sollte man den flachen MSI nicht konfrontieren, bei &#8220;World of Goo&#8221; verbreitet er schon wesentlich mehr Freude &#8211; auch per Touch-Bedienung. Die Eingabe per Fingerzeig funktioniert gut, solange man große Objekte auswählen möchte. Aufgrund der Erkennungsschwächen bei kleineren Anzeigelementen, kann sie nicht Maus und Tastatur ersetzen.</p>
<p>Dank des sparsamen Prozessors kommt der Rechner mit einem langsam drehenden Lüfter aus. Die Kühlkomponenten halten sich auch bei hoher Belastung (simuliert mit dem Primzahl-Suchprogramm Prime 95) eher im Hintergrund. Obwohl der Arbeitsspeicher mit 2GB zum Standard für  sparsame PCs zählt, hätte dem MSI Wind Top AE2010 die doppelte Menge gut getan. Wer sich oft dabei ertappt viele Anwendungen parallel zu betreiben bzw. den Webbrowser mit vielen Fenstern und Tabs überlädt, tut gut daran dem Kompaktrechner weitere 2GB zu spendieren.</p>
<p>MSI bietet mit dem Wind Top AE2010 einen guten Heim-PC im attraktiven Design an. Als All-In-One Modell ist er nicht mit internen Komponenten erweiterbar, bleibt dafür kompakt und bietet vielfältige Anschlüsse für externe Hardware. Die Touchbedienung kann als zusätzliches Gimmick gefallen. Gepaart mit dem günstigen Preis und der höheren Leistungsfähigkeit gegenüber energiesparenden PCs mit Atom Prozessoren der ersten Generation und integriertem Intel-Grafikchipsatz, gehört der Blickfang in die engere Wahl.</p>
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